Hoher Fleischkonsum gefährdet die weltweite Lebensmittelversorgung schließt Bericht ab – vegconomist

PwC-Strategie& kürzlich gestartet a Bericht mit dem Titel „The Coming Sustainable Food Revolution“, die zu dem Schluss kommt, dass das derzeitige Modell der Lebensmittelproduktion die zukünftige globale Lebensmittelversorgung gefährdet.

Die größte Bedrohung geht von den nicht nachhaltigen landwirtschaftlichen Praktiken aus, die erforderlich sind, um die hohe Nachfrage nach Fleisch zu decken.

Der Bericht betont auch, dass eine Änderung der Essgewohnheiten entscheidend ist, um die Auswirkungen der Lebensmittelproduktion auf die Umwelt zu minimieren, und dass zukünftige Generationen mit der Landwirtschaft zu kämpfen haben werden, wenn sich unsere Praktiken nicht ändern.

Shift ist langsam, aber sinnvoll

Die derzeitige Umstellung in den Industrieländern von Fleisch zu einer abwechslungsreicheren, pflanzlichen Ernährung ist langsam, aber sinnvoll, heißt es in dem Bericht. Laut einer neuen Umfrage ist der Fleischkonsum in Europa rückläufig, aber anscheinend sollte die Umstellung dringender sein. „Selbst der Ersatz von Rindfleisch durch Hühnchen könnte die Kohlendioxidemissionen aus der Fleischproduktion halbieren und den Wasserverbrauch um etwa 30 % senken. Der Effekt wäre noch größer, wenn wir auf eine vegetarische oder vegane Ernährung umsteigen würden“, heißt es weiter.

Kroger/ PFBA Fleisch auf pflanzlicher Basis im Geschäft
© Verband für pflanzliche Lebensmittel

Fleisch ist ineffizient und kostspielig für die Umwelt

Laut der PwC-Studie werden etwa 80 % aller landwirtschaftlichen Flächen direkt oder indirekt für die Fleischproduktion genutzt. Allerdings werden nur 20 % für Gemüse, Getreide, Obst und andere Pflanzen, zum Beispiel Tabak, angebaut.

Fleisch ist eine relativ ineffiziente Form der Nahrungsmittelproduktion, heißt es in dem Bericht und fügt hinzu, dass „im Vergleich zum Pflanzenanbau die 100-fache Menge an Landressourcen benötigt wird, um eine vergleichbare Menge an Kalorien zu produzieren“.

Das Papier Coming Sustainable Food Revolution zielt darauf ab, die verfügbaren Optionen zur Verbesserung der Lebensmittelnachhaltigkeit zu überprüfen, indem es die Ernährungsentscheidungen auf Verbraucherebene beeinflusst, die wahren Kosten von Lebensmitteln hervorhebt und aktuelle Lebensmittelproduktionsmethoden analysiert.

Die Lebensmittelindustrie ist für zwei Drittel des weltweiten Süßwasserverbrauchs, drei Viertel der Nährstoffbelastung in Gewässern und ein Viertel aller Treibhausgasemissionen verantwortlich. „Wenn die Welt weiterhin stark in die am wenigsten produktive Form der Nahrungsmittelproduktion investiert, riskieren wir, ein Modell zu duplizieren, das von vornherein nicht nachhaltig war“, schreiben die Autoren.

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