Mycorena und Revo Foods entwickeln „ganz neues realistisches fleischähnliches Produktsegment“ für alternative Meeresfrüchte – vegconomist

Spezialist für Mykoproteine Mycorena und Experte für 3D-gedruckte Meeresfrüchte Revo-Lebensmittel haben eine Forschungskooperation begonnen, um ein Mykoprotein zu entwickeln, das für den 3D-Druck von Fischprodukten geeignet ist.

„Wir glauben, dass wir einige wirklich einzigartige Produkte schaffen werden“

Das druckbare Mykoprotein wird eine weiche faserige Textur, eine helle Farbe und einen neutralen Geschmack haben, wodurch es sich nach Angaben der Unternehmen besonders für Meeresfrüchte-Alternativen eignet.

Revo Foods aus Österreich sagt: „Durch die Kombination der fleischähnlichen Eigenschaften von Mykoprotein mit den uneingeschränkten Formgebungsmöglichkeiten des 3D-Lebensmitteldrucks kann ein ganz neues realistisches fleischähnliches Produktsegment geschaffen werden.“

REVO x Mycorena
Bild mit freundlicher Genehmigung von Revo Foods

Revo Foods entwickelt neue Lebensmittelverarbeitungstechnologien, einschließlich 3D-Technologie, für Meeresfrüchteprodukte auf pflanzlicher Basis, einschließlich seiner Lachs- und Thunfischalternativen, die bereits im Einzelhandel in ganz Europa erfolgreich sind. Zuletzt gab Revo die österreichische Markteinführung der neuen Produkte Revo Gravlax, Revo Salmon Spread und Revo Tuna Spread bekannt, die in Deutschland, Dänemark und Großbritannien eingeführt werden sollen.

Riesiges Potenzial

„Mycoprotein ist ein sehr interessanter Inhaltsstoff für vegane Meeresfrüchte-Alternativen, aber wir konnten es bisher nur eingeschränkt in unserem proprietären 3D-Lebensmitteldruckverfahren verwenden, da das Faserverhalten verändert wurde. Mit dieser neuen Zusammenarbeit mit Mycorena sehen wir ein enormes Potenzial für die Weiterentwicklung des druckbaren Mykoproteins, das Fleisch-/Meeresfrüchte-Alternativen auf die nächste Qualitätsstufe heben kann, die für eine breite Verbraucherakzeptanz erforderlich ist“, sagt Robin Simsa, CEO von Revo Foods.

Revo Foods Lachsscheiben
© Revo-Lebensmittel

Das schwedische Unternehmen Mycorena, das ein proprietäres Protein namens Promyc entwickelt hat, ist nach dem angeblich größten alternativen Protein der Serie A in den nordischen Ländern im März dieses Jahres in Höhe von 24 Millionen Euro immer stärker geworden.

In diesem Oktober stellte Mycorena Bernhard Ilerup von Quorn als Head of Commercial Growth ein und hat allein in den letzten Monaten Partnerschaften mit Marken wie Lantmännen, Tetra Pak, Peas of Heaven und Rebl Eats geschlossen.

MEAT-Technologie für Hähnchen
© Mycorena

„Wir haben uns schon immer für den 3D-Druck von Lebensmitteln interessiert und festgestellt, dass die Schaffung eines druckbaren Myzelmaterials wahrscheinlich Türen zur Schaffung erstaunlicher, einzigartiger Produkte öffnen würde. Mit dieser Technologie befinden sich die Möglichkeiten für Textur und Form im Vergleich zu aktuellen Fleischanaloga auf einer anderen Ebene, da sie nur durch die Vorstellungskraft eingeschränkt sind, nicht durch Verarbeitungsmethoden“, sagt Paulo Teixeira, CIO bei Mycorena.

„Wir freuen uns sehr, unsere Zusammenarbeit mit Revo Foods endlich bekannt zu geben. Wir glauben, dass wir hier einige wirklich einzigartige Produkte schaffen werden, die es den Verbrauchern leicht machen, köstliche Meeresfrüchte auf gesunde und nachhaltige Weise zu genießen“, fügt Kristina Karlsson, F&E-Managerin bei Mycorena, hinzu.

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