NZ: Daisy Lab kündigt $1,5 Mio. Seed-Runde für mikrobielles Molkenprotein an – vegconomist

Gänseblümchen-LaborEin neuseeländisches Lebensmitteltechnologie-Startup, das Proteine ​​mittels Präzisionsfermentation entwickelt, kündigt eine Startrunde in Höhe von 1,5 Millionen US-Dollar an, um die mikrobielle Molkenproteinproduktion des Unternehmens zu steigern. Ziel des Startups ist es, die Runde noch vor Ende des Jahres abzuschließen.

„Daisy Lab hat bereits Gespräche mit lokalen Eiscreme- und Joghurtherstellern aufgenommen“

Daisy Lab hat kürzlich bahnbrechende Entdeckungen gemacht und drei Molkenprotein-Expressionssysteme – eines davon mit vollständigen IP-Rechten – zur Herstellung von Molkenproteinen unter Verwendung mikrobieller Wirte etabliert, erklärt das Startup.

Irina Miller, Mitbegründerin und CEO von Daisy Lab, glaubt: „Wenn das Seed-Ziel erreicht wird, werden wir bis Mitte 2023 Produkte auf Molkenbasis haben, früher als wir bisher erwartet hatten.“

Mitbegründer Irina Miller (links), Dr. Nikki Freed, Emily McIsaac (rechts)/ © Daisy Lab

Skalierung von Molkenproteinen für Milchprodukte

Daisy Lab experimentiert seit 2021 mit Mikroben zur Herstellung von Milchproteinen. In diesem Jahr erhielt das Startup Mittel von der Innovation der Regierung von Westpac Neuseeland um seine Forschung auf mikrobielle Molkenproteine ​​auszuweiten, was zu seinen jüngsten Molkenproteinentwicklungen führte. „Eine unserer Wheyprotein-Kulturen exprimiert gerade an dem Punkt, an dem wir bereit sind, sie in größerem Maßstab zu verwenden“, sagt Irina Miller.

Neben mikrobiellen Molkenproteinen erforscht das Unternehmen Casein mit einem Zuschuss von Callaghan-Innovation; jedoch sind weitere laborbasierte Forschungen erforderlich, um die Skalierbarkeit der Kaseinproduktion zu bestimmen.

Kürzlich wurde Daisy Lab zum Gewinner eines landesweiten Wettbewerbs namens Habe Nousdas seine F&E-Bemühungen weiter finanzieren und unterstützen wird.

mikrobielles Molkeprotein
Emily McIsaac/ © Daisy Lab

Daisy Lab über Präzisionsgärung

Bei der Präzisionsfermentation werden Mikroben so programmiert, dass sie bestimmte Proteine ​​produzieren, z. B. Kasein und Molke. Daisy Lab erklärt, dass diese Proteine ​​ernährungsphysiologisch identisch mit der Milch sind, die von Kühen stammt, und zur Herstellung von Milchprodukten verwendet werden können.

Daisy Lab stellt fest, dass „Präzisionsfermentationstechnologie der Schlüssel zur Erhaltung und Weiterentwicklung ist Neuseeland‘s berühmtes reiches Milcherbe.“

„Daisy Lab hat bereits Gespräche mit lokalen Eiscreme- und Joghurtherstellern aufgenommen“, fügt das Startup hinzu und deutet an, dass „Eiscreme in limitierter Auflage, die sein mikrobielles Molkenprotein enthält, in nicht allzu ferner Zukunft durchaus in Planung sein könnte.“

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